Burgkirchen am Wald – Der Pfarrgemeinderat der Pfarrei Burgkirchen am Wald präsentiert sich in neuer Zusammensetzung und blickt mit Zuversicht auf die kommenden Aufgaben. Insgesamt zwölf Mitglieder gehören dem Gremium an, darunter vier neue Gesichter, die frischen Wind und neue Ideen in die kirchliche Arbeit einbringen. Gemeinsam möchten sie das Leben in der Pfarrei aktiv mitgestalten und wichtige Impulse für die Zukunft setzen.
Die Neubesetzung des Pfarrgemeinderats markiert zugleich einen Moment des Dankes und des Abschieds. Mit großem Engagement haben sich in den vergangenen Jahren Franz Steiner, Stefan Maier, Harry Hinterberger und Hans Hegen in die Arbeit der Pfarrei eingebracht. Ihr Einsatz, ihre Zeit und ihre Ideen haben das Gemeindeleben nachhaltig geprägt. Pfarrer Hermann Schächner würdigte dieses Engagement ausdrücklich und zeigte sich dankbar für die vielen Jahre tatkräftiger Unterstützung: „Ohne Menschen, die Verantwortung übernehmen und ihre Zeit schenken, wäre ein lebendiges Gemeindeleben nicht möglich.“
Als Nachrücker wurden Carina Haslbeck und Celine Dyballa in den Pfarrgemeinderat gewählt. Beide bringen neue Perspektiven ein und stehen stellvertretend für eine Entwicklung, die in der Pfarrei besonders geschätzt wird: die zunehmende Beteiligung junger Menschen. Insgesamt zeichnet sich der neue Pfarrgemeinderat durch eine gute Mischung aus Erfahrung und neuen Impulsen aus. Gerade die jungen Mitglieder möchten sich aktiv einbringen und die Zukunft der Pfarrei mitgestalten.
In der konstituierenden Sitzung wurde zudem die bewährte Führungsstruktur bestätigt: Die gleichberechtigte Dreierspitze bestehend aus Betty Wolfmeier, Martina Maier und Magdalena Wenninger wurde erneut gewählt. Auch Schriftführer Stefan Ketterl wurde in seinem Amt bestätigt. Diese personelle Kontinuität sorgt für Stabilität und ermöglicht es gleichzeitig, neue Ideen gezielt umzusetzen.
Ein gelungenes Beispiel für das lebendige Miteinander in der Gemeinde war die Fastensuppe, die traditionell nach dem Palmsonntagsgottesdienst angeboten wurde. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, nach dem Gottesdienst zusammenzukommen, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu essen. Neben der herzhaften Suppe wurden auch selbstgebackene Torten angeboten, die großen Anklang fanden. Die Aktion wurde sehr gut angenommen und zeigte einmal mehr, wie wichtig solche Begegnungen für das Gemeinschaftsgefühl sind.
Der Erlös der Veranstaltung konnte sich sehen lassen: Insgesamt 931 Euro kamen zusammen. Das Geld wird für die anstehende Kirchenrenovierung verwendet und stellt einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Gotteshauses dar. Der Pfarrgemeinderat zeigte sich erfreut über die große Unterstützung aus der Bevölkerung. „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen bereit sind, sich einzubringen – sei es durch Mithilfe, Spenden oder einfach durch ihre Teilnahme“, hieß es aus den Reihen des Gremiums.
Mit Blick auf die kommenden Monate hat sich der neue Pfarrgemeinderat bereits intensiv mit zentralen Themen beschäftigt. Im Mittelpunkt steht dabei die Gestaltung eines lebendigen kirchlichen Lebens. Ziel ist es, Traditionen zu bewahren und gleichzeitig neue Wege zu gehen, um Menschen aller Altersgruppen anzusprechen.
Ein besonderes Anliegen ist die Feier der Ehejubiläen in der Pfarrei. Paare, die auf viele gemeinsame Jahre zurückblicken können, sollen in einem festlichen Rahmen gewürdigt werden. Diese Feierlichkeiten sind nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, sondern auch eine Gelegenheit, Gemeinschaft zu erleben und den Glauben gemeinsam zu feiern.
Auch die Vorbereitung auf Fronleichnam nimmt einen wichtigen Platz in der Planung ein. Die Prozessionen und Gottesdienste gehören zu den Höhepunkten im Kirchenjahr und erfordern eine sorgfältige Organisation. Gleiches gilt für die Kirchenpatrozinien, die in mehreren Ortsteilen gefeiert werden und jeweils ihre eigenen Traditionen und Besonderheiten mitbringen.
Ein weiterer Höhepunkt im Jahresverlauf ist das Pfarrfest, das als Treffpunkt für die gesamte Gemeinde dient. Hier steht das Miteinander im Vordergrund – bei gutem Essen, Musik und zahlreichen Begegnungen. Der Pfarrgemeinderat plant, das Fest auch in diesem Jahr wieder abwechslungsreich zu gestalten und möglichst viele Menschen einzubeziehen.
Nicht weniger wichtig ist der Firmball, der vor allem für die jungen Gemeindemitglieder eine besondere Bedeutung hat. Er bietet den Firmlingen die Möglichkeit, ihren wichtigen Schritt im Glaubensleben gemeinsam zu feiern und sich als Teil der Gemeinschaft zu erleben. Der Pfarrgemeinderat möchte diesen Anlass bewusst unterstützen und aktiv mitgestalten.
Ein zentrales Anliegen bleibt zudem die Förderung von Familiengottesdiensten. Diese sollen besonders kinder- und familienfreundlich gestaltet werden, um auch die jüngsten Mitglieder der Gemeinde anzusprechen. Mit kreativen Elementen, verständlichen Inhalten und einer offenen Atmosphäre sollen Familien ermutigt werden, regelmäßig am kirchlichen Leben teilzunehmen.
Insgesamt zeigt sich der neue Pfarrgemeinderat motiviert und engagiert. Die Mischung aus erfahrenen Mitgliedern und neuen, jungen Kräften bietet beste Voraussetzungen, um die vielfältigen Aufgaben anzugehen. Dabei steht stets der Gedanke im Vordergrund, die Pfarrei als lebendige Gemeinschaft zu stärken und weiterzuentwickeln.
Pfarrer Hermann Schächner blickt optimistisch in die Zukunft: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Pfarrgemeinderat. Es ist spürbar, dass viel Engagement und viele gute Ideen vorhanden sind.“ Gemeinsam wolle man die anstehenden Herausforderungen meistern und das kirchliche Leben vor Ort aktiv gestalten.
Bildunterschrift:
Der neu gewählte Pfarrgemeinderat Burgkirchen am Wald mit (stehend/vorne): Magdalena Wenninger, Regina Kainzmaier, Martina Maier, Heinz Schmidt, Betty Wolfmeier, Stefan Eggl, Bianca Schreiner sowie Pfarrer Hermann Schächner.
Zweite Reihe von links nach rechts: Pfarrvikar Vincent Gnanendran, Hans-Joachim Beyer, Stefan Ketterl, Gemeindereferent Georg Bruckmaier, Simon Färber und Elfriede Steiner.
Auf dem Foto fehlt: Maria Hofer-Stelzl.
Die Pfarrei Burgkirchen am Wald darf sich somit auf eine engagierte Gruppe von Menschen verlassen, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und die Gemeinschaft mit Herz und Einsatz zu fördern. Die kommenden Monate versprechen zahlreiche Veranstaltungen, Begegnungen und Impulse – getragen von einem starken Miteinander und dem gemeinsamen Ziel, den Glauben lebendig zu halten.
Foto: Wenninger M.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Hermann Schächner, Pfr.